Plastikmüll vermeiden

Tipps für weniger Plastikmüll (Plastik überall – Teil 3)

Wer nicht warten will, bis das Problem Plastikmüll vielleicht irgendwann „von oben“ oder durch neue Erfindungen gelöst wird, der kann folgende Tropfen auf den heißen Stein fallen lassen:

  • Initiativen gegen Plastikmüll unterstützen: in der Politik und Wissenschaft oder in Form von Aufklärung (wozu auch diese Artikelreihe gehört).
  • Plastikfrei einkaufen: Plastiktüten (auch für Obst und Gemüse) mehrfach verwenden, Mitnehmessen in einen mitgebrachten Behälter füllen lassen, eigenen Kaffeebecher nutzen, auf dem Markt statt im Supermarkt einkaufen.
  • Großpackungen nutzen: Teekampagne, Zahnseidenkampagne usw.
  • Kleidung auf Erdölbasis vermeiden: Baumwolle, Hanf, Leinen und Wolle eignen sich gut für den Alltag. Kleidung aus Viskose (auch in Form von Tencel, Lyocell oder Modal und auf Bambusbasis) ist perfekt für den Sport. So gelangen beim Waschen keine Plastikfasern in die Gewässer und keine Erdöl-Kunststoffe auf den Müll.
  • Vereinfachen: statt tausend verschiedener Haushaltsreiniger in Plastikflaschen einfach Essig, Zitronensäure und Natron verwenden.
  • Kosmetika aussortieren: Kosmetika mit Kunststoffteilchen (Peelings) oder überhaupt mit Inhaltsstoffen aus Mineralöl vermeiden. Und überlegen, welche Kosmetika man wirklich braucht.
  • Müll einsammeln (kann mit netten Menschen bei schönem Wetter sogar Spaß machen).

Das war’s erstmal zum Thema Plastik in der Natur. Es bleibt zu hoffen, dass die Menschheit rasch eine Lösung für dieses dringende Problem findet …