Hier bloggt die Übersetzerin Christiane Focking.

Häuser bestehen zu einem großen Teil aus Sand. Denn Sand steckt in Beton und Ziegeln. Was ist das Problem?

  1. Der Sand muss irgendwo herkommen. Zum Beispiel aus der Sandkiste Brandenburg. Doch auch hier liegt der Sand nicht einfach rum. Sondern er befindet sich häufig unter Wäldern, die für den sogenannten Kiesabbau abgeholzt werden.
  2. Der Sand hinterlässt Lücken. Nach dem Kiesabbau bleiben Seen zurück – toll zum Baden, aber aus ihnen verdunstet das eh schon knappe Brandenburger Grundwasser.
  3. Aus Sand wird erst mit viel Brennstoff Zement. Das verbraucht massig Energie und führt zum Ausstoß enormer Mengen Treibhausgase.
  4. So viel Sand wäre gar nicht nötig. Häuser aus Holz, kleinere Häuser, Mehrfamilien- statt Einfamilienhäuser, wiederverwendete Baustoffe, Sanierung statt Neubau – schon diese Ansätze könnten den Bedarf an Sand massiv senken.

Einen unterhaltsamen Einstieg ins Thema gibt Jan Böhmermann.

Und wenn es dann etwas tiefer gehen soll, lesen Sie doch mal in den Ressourcenbericht des Umweltbundesamtes (PDF) rein, den ich mit einem Lektorat sprachlich überarbeitet habe.

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