Spandauer dabei

GWSW steht für „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“ und ist eine Kreation des Prime Time Theaters. Mit viel Sprachwitz wird in Form einer Seifenoper das Leben im Berliner Bezirk Wedding dargestellt.

Beim Gewinnspiel, das vor der Vorstellung schonend die Lachmuskeln aufwärmt, habe ich nun zum ersten Mal etwas gewonnen. Die Frage war: „Wer sitzt im Publikum und hat einen Spandauer dabei?“ Wie gut, dass ich in Spandau aufgewachsen bin und dort noch gute Freunde habe! Es hat mir einen Schokoriegel eingebracht …

Übrigens behauptet eine norddeutsche Freundin von mir felsenfest, es sei nicht korrekt zu sagen, man habe etwas „dabei“. Dass es umgangssprachlich ist, will ich ja noch zugeben, aber inkorrekt? Ich muss das mal recherchieren … aber nicht jetzt, denn ehrlichgesagt prokrastiniere ich gerade!

Sommer ohne 30er

marokko

Es ist einfach ungerecht: Während ich bei mindestens 45 Grad in Marrakech gebraten wurde, herrschten in Berlin sommerliche 30er Grade. Seit ich zurück bin, erreicht Berlin mit Mühe 20 Grad, in Marrakech sind es jetzt knapp über 30 – irgendwie hab‘ ich mich dieses Jahr an den klassischen Sommertemperaturen vorbeigeschlängelt!

Gutes tun und Spaß dabei

Kiva.org
Kennen Sie Kiva.org? Auf diesem Portal kann man Mikrokredite an Kleinunternehmer in der ganzen Welt vergeben. Gut, genau genommen wird der Kredit von einer Organisation vergeben, die uns erst danach als Bürgen ins Boot holt, aber der Spaß bleibt der Gleiche. Man hat das Gefühl, wirklich etwas zu verändern, wenn man einer Schuhmacherin in Indien oder einem Schneider im Mali 25 US-Dollar leiht.

(Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Kleingedruckte auf Kiva)

Salade marocainE

Chez Aïsha

Kennen Sie die schmackhafte Salade marocaine? Sie besteht vor allem aus Tomaten und Gurken, und man erhält sie in Marokko in so gut wie jedem Restaurant.

Erstaunlich ist aber, dass es zwei Varianten gibt, die auf den Speisekarten ungefähr gleich oft anzutreffen sind: salade marocain und salade marocaine. Die Aussprache ist für Marokkaner die gleiche, hier wird nicht so penibel auf das Genus und die entsprechende Endung geachtet.

No Impact Man

Ich entdeckte dieses Buch in Frankreich in der Fnac und war so neugierig, dass ich mir sofort die französische Version kaufte, statt mir später in Deutschland das englische Original zu bestellen.

Der in New York lebende Journalist Colin Beavan beschreibt seinen Selbstversuch, für sein Leben und das seiner Familie eine neutrale CO2-Bilanz zu erreichen. Was natürlich illusorisch ist, wenn man selbst kein CO2 verbraucht. „No Impact Man“ weiterlesen

Posthum-Würdigung des Lateinunterrichts

Liebe Frau Krause,

danke. Danke für Ihren furchtbaren Lateinunterricht. Das, was Sie mir damals eingebläut haben – und das ist wörtlich zu verstehen, denn Wichtiges musste in Ihrem Unterricht stets in Lilablassblau unterstrichen werden –, verschafft mir heute mein täglich‘ Brot.

Ich habe Ihren Unterricht gehasst. Dennoch, das Latinum wollte ich haben, denn wenn man mal „irgendwas mit Sprachen“ anfangen will, könnte dieses Papier Gold wert sein. Das hat sich allerdings in meinem Fall nie bewahrheitet. „Posthum-Würdigung des Lateinunterrichts“ weiterlesen